Perplexity Email-Assistent kann jetzt mehrere Kalender gleichzeitig – Terminchaos ade?

| Von Dennis Mark | AI & Technology Blog

Die wohl nervigste Aufgabe im Arbeitsalltag – das ewige Hin- und Herschreiben bei der Terminfindung – könnte bald der Vergangenheit angehören. Perplexity hat seinen Email-Assistenten massiv erweitert und kann jetzt gleichzeitig mehrere Kalender unterschiedlicher Anbieter lesen.

Konkret unterstützt die neue Version Gmail und Outlook parallel. Der Assistent scannt automatisch alle verknüpften Kalender, erkennt freie Zeitfenster und schlägt direkt passende Termine vor – alles innerhalb einer einzigen E-Mail-Antwort.

Das klingt simpel, ist aber ein technischer Kraftakt. Bisher scheiterten die meisten KI-Assistenten genau an dieser Stelle: Sie konnten zwar einen Kalender lesen, aber nicht mehrere gleichzeitig – und schon gar nicht von unterschiedlichen Anbietern.

Perplexity löst das Problem elegant: Der Nutzer verbindet einfach seine Kalender einmalig über sichere OAuth-Verbindung. Danach läuft alles automatisch im Hintergrund.

Besonders praktisch: Der Assistent berücksichtigt automatisch Pufferzeiten, Arbeitszeiten und sogar bereits geplante Meetings bei anderen Anbietern. Das Ergebnis sind Termin-Vorschläge, die tatsächlich passen.

Erste Anwender berichten von einer Zeitersparnis von bis zu 2 Stunden pro Woche – allein durch weniger E-Mail-Pingpong.

Aktuell funktioniert die Mehrkalender-Funktion nur mit Gmail und Outlook. Apple Calendar und andere sollen im ersten Quartal 2026 folgen.

Unternehmen profitieren besonders: Teams mit gemischter Infrastruktur (teilweise Google Workspace, teilweise Microsoft 365) können endlich einheitlich koordiniert werden.

Die Konkurrenz schläft nicht: Google testet ähnliche Funktionen in Gemini, Microsoft arbeitet an vergleichbaren Features für Copilot. Doch Perplexity ist aktuell der erste Anbieter, der das wirklich stabil und nutzerfreundlich hinbekommt.

Datenschutz wird großgeschrieben: Kalenderdaten werden nur temporär verarbeitet und nicht gespeichert. Perplexity betont ausdrücklich, dass keine Termindaten für das Training der Modelle verwendet werden.

Kritisch bleibt die Abhängigkeit von externen Diensten. Wer besonders sensible Termine hat, wird weiterhin auf manuelle Koordination setzen.

Trotzdem: Für die meisten Selbstständigen, Berater und kleinen Teams ist das neue Feature ein echter Game-Changer. Endlich eine KI, die wirklich hilft statt nur zu antworten.

Fazit: Wer viel koordiniert, sollte den neuen Email-Assistenten sofort testen. Die Kombination aus Persistent Memory und Mehrkalender-Support macht Perplexity gerade zur produktivsten KI auf dem Markt.

Quelle: Perplexity offizieller Blog

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